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Fangen wir doch gleich mit den Miesmuscheln an                                                      

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Zubereitung

Muscheln unter fließend kaltem Wasser bürsten und entbarten.
Gemüse waschen, Porree in Ringe schneiden, Möhre würfeln. Sellerieknolle und Zwiebel kleinschneiden.
Muscheln in den größten Topf geben, den wir haben.
Das Gemüse über den Muscheln verteilen, Lorbeerblätter, Knoblauch und gekörnte Brühe dazugeben.Mit Salz, Pfeffer, Curcurma, Ingwer würzen.
Mit Wein zum Kochen bringen. 
Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze 5 bis 7 Minuten kochen lassen. Zwischendurch den Topf gelegentlich schwenken, damit die unteren Muscheln nach oben kommen und gleichmäßig gar werden. 

Danach die Muscheln auf einer Platte oder großen Schüssel anrichten. (Besser im Topf servieren)
Eine Hälfte Sud im Topf lassen, Crème fraiche
, Salz und Pfeffer sowie den Knoblauch gepresst zugeben. Nochmals aufkochen und etwas andicken. Sofort über die Muscheln geben. EinenTeil zum Dippen in kleine Schüsseln verteilen.
Dazu wird Baguette zum Dippen gereicht.
Einen kalten trockenen Weißwein trinke ich gerne dazu.
Das Besteck besteht aus 10 Fingern
Garantiert göttlich
hjZutatenliste für 4 Personen
3 kg Miesmuscheln waschen und Bart entfernen
4 Zwiebeln
¼ Sellerieknolle
2 Möhren
1 Stange Lauch
3 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
½ l Weißwein
1 TL Pfefferkörner geschrotet
2 Lorbeerblätter

Guten Appetit Ihr W.Sothmann

Wichtig:
Vor dem Waschen geöffnete Muscheln wegwerfen, ebenso Muscheln, die nach dem Kochen noch geschlossen sind - solche Muscheln sind ungenießbar!

Auf genügend Steighöhe im Topf achten.


Wenn mal was übrig bleiben sollte, nicht wegschmeißen.
Das Muschelfleisch macht sich sehr Gut in
Spaghetti Bolognese und in der Pfanne mit Speck und Zwiebeln

Gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe Eiweiß

Schalentiere und Fisch, sind ein wertvoller Lieferant für leicht verdauliches Eiweiß, das in reichem Maße alle essenziellen Aminosäuren enthält. Essenzielle Aminosäuren kann der Mensch im Körper nicht selbst aufbauen.Sie müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Leicht verdaulich ist Fischeiweiß, da der Bindegewebsanteil gegenüber Warmblüterfleisch relativ gering ist. Als freie, nicht eiweißgebundene Aminosäure kommt Taurin in hoher Konzentration in Fischfilet vor. Taurin gilt als unverzichtbar für die normale Entwicklung von Gehirn und Netzhaut (Retina) und spielt bei der Entgiftung von Schadstoffen eine wichtige Rolle. Die humane Muttermilch weist einen hohen Tauringehalt auf. Säuglinge und Kleinkinder können Taurin noch nicht in ausreichender Menge selber produzieren, daher wird von Ernährungswissenschaftlern empfohlen, der Babynahrung Taurin zuzusetzen oder fischhaltige Kost in den Speiseplan aufzunehmen. Bei der Herstellung von Salzfischerzeugnissen, Fischsaucen und Marinaden entstehen Peptide (kurzkettige Spaltprodukte der Eiweiße), die in Abhängigkeit von der Aminosäurezusammensetzung vorteilhafte bioaktive Eigenschaften aufweisen können. Sie können als Antioxidantien wirken, die Calcium-Aufnahme fördern oder auch Entzündungen hemmen.

Muschelfleisch besteht aus mehreren verschiedenen
Organen und ist reich an ernährungsphysiologisch wertvollen Inhaltsstoffen wie Omega-3-Fettsäuren, Kohlenhydraten wie Glykogen und Glukosaminglykanen, Mineralien und Spurenelementen wie Jod und Selen. Präparate aus gefriergetrocknetem Fleisch der in neuseeländischen
Gewässern vorkommenden Grünlippmuschel (Perna canaliculus) sind, angereichert mit verschiedenen Vitaminen, seit längerer Zeit als Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung von Gelenken, Knorpel und Bindewegewebe auf dem Markt.

Zum Vergleich enthalten 100 g:
Miesmuscheln, 9,8 g Eiweiß, 1,3 g Fett, 51 Kcal
Forelle, 20 g Eiweiß, 3 g Fett, 112 Kcal


Miesmuscheln (engl. Mussels, franz. Moules, ital. Cozze, span. Mejillones) werden auch Pfahlmuscheln genannt. Der Name Miesmuschel stammt aus dem mittelhochdeutschen "Moos". Miesmuscheln halten sich mit ihren sog. Byssusfäden an Pfählen oder Steinen fest. Sie leben hauptsächlich in Küstenregionen des Atlantik, im Mittelmeer sowie in der Nord- und Ostsee. Seit dem 13. Jahrhundert werden Miesmuscheln in Frankreich in Kulturen an Holzpfählen gezüchtet. Aber auch in Deutschland, Holland und Italien gibt es inzwischen Miesmuschelkulturen. Muschelsaison ist allgemein in den sog. "R-Monaten", also von September bis Februar. Im Sommer verderben Muscheln leichter, wobei das in der heutigen Zeit eigentlich kein Problem mehr darstellt, da die Kühlketten nicht unterbrochen werden und die Miesmuscheln auf Eis gelagert werden. Ca. 40 % aller Muscheln aus dem Mittelmeer sollen mit Hepatitis-A-viren verunreinigt sein. Darum darf man Muscheln auch nur gekocht verzehren. Diese Viren lassen sich allerdings abtöten, wenn die Schalen mindestens 2 Minuten bei 70° erhitzt werden. Nach ca. 10 Minuten hat auch das Muschelfleisch diese Temperatur erreicht. Wichtig ist, daß frische Muscheln immer fest verschlossen sein müssen, bzw. bereits geöffnete Muscheln sich bei leichtem "Anklopfen" sofort schließen. Muscheln, die dann noch geöffnet sind, unbedingt wegwerfen, da sie nicht mehr genießbar sind. Nach dem Kochen ist es allerdings genau andersherum. Dann müssen alle Muschelschalen geöffnet sein. Muscheln, die dann noch geschlossen sind, bitte aussortieren und nicht mehr essen. Pro Portion verwendet man ca.1 kg Miesmuscheln, da nach dem Entfernen der Schalen nur ca. 150 g Muschelfleisch übrig bleiben.


jkGuten Appetit Euer Sothi