Zur Erinnerung an unseren verstorbenen Vater und Opa Josef Beisler

Gelebt:30.04.1912- 05.12.2011


Meine persönlichen Wintergeschichten

Verfasser: Dipl.-Volkswirt Josef Beisler 

Am Jahresende 2009 und im Januar 2010 haben wir diesmal – wie seit 1978/1979 nicht mehr – einen richtigen Winter zu spüren bekommen.
Wir alten Senioren sind daher von den Journalisten der örtlichen Zeitungen nach unseren persönlichen Wintergeschichten aus unserer Kindheit, unserer Jugendzeit und auch näheren Vergangenheit gefragt worden.
Auch an mich 97Jahre alten Holzwickeder hat man diese Fragen gerichtet. Ich will daher versuchen, etwas aus diesen früheren winterlichen Erlebnissen zu berichten.

Ich bin 1912 in Holzwickede in der Nordstraße geboren. In meiner Erinnerung an die damalige Kindheit und Jugendzeit kommt mir zum Bewusstsein, dass die damaligen winterlichen Verhältnisse viel strenger waren, als in unseren heutigen Jahrzehnten. In der Zeit des 1. Weltkrieges und unmittelbar danach waren die Winter sehr kalt und schneereich. Die Straßen waren großenteils noch nicht asphaltiert und es fuhren noch so gut wie  keine Autos. Wir konnten uns auf den Straßen Schlinderbahnen anlegen und auf den zugefrorenen kleinen Wasserpfützen Schlittschuhlaufen. Skilaufen war damals noch weitgehend ungewohnt. Erst ab 1933/34 wurde das Skilaufen unter der Schirmherrschaft „Kraft durch Freude“ zum Massensport.
Meine späteren Kriegs- und Gefangenschaftsjahre 1940-1948 haben mich die Winter in völlig anderer Weise erleben lassen. Ab März 1940 wurde ich zum Kriegsdienst nach Ostpreußen (Ausbildung in Masuren und Suwalki) eigezogen und habe von dort aus den Vormarsch auf Moskau in der 161. Ostpreußischen Infanteriedivision mitgemacht. Die Winter in Ostpreußen und Russland waren in ihrer Kälte- und Schneeverhältnissen ganz anders als die damaligen Winter in Westdeutschland.
Zum Kriegsende geriet ich am 16. April 1945 zwischen Königsberg und Pilau wegen Waffen- und Munitionsmangel in russische Gefangenschaft.
Wir ostpreußischen Kriegsgefangenen wurden von Russen von Mitte 1945 – Mai 1948 in einem russischen Strafgefangenengebiet untergebracht und Anfang Juni 1948 in die Heimat entlassen.

Dieses Strafgefangenengebiet lag an der Ostseite des Ural und erstreckte sich östlich bis in den Beginn der Taiga der westsibirischen Tiefebene. Zentrale Stadt dieses Strafgebietes war die Stadt Nischni-Tagil mit rund 450 tausend Einwohnern. Das Gebiet war reich an Bodenschätzen und vor dem Kriege als Industriegebiet

 

(siehe Anlage) besonders für die Versorgung mit Kriegsgütern stark ausgebaut worden.  (siehe Anlage) Für den Abbau der in diesem Strafgebiet reichlich vorkommenden Rohstoffe und Mineralien fand der Russe wegen der strengen klimatischen Verhältnisse nur mit Mühe freiwillige Arbeitskräfte. Wie schon vorher in der Zarenzeit wurden daher auch in der Zeit Stalins in der Sowjetunion die im Ural und Sibirien fehlenden Arbeitskräfte durch jahrelange (5 Jahre, 10 Jahre, 20 Jahre bis lebenslängliche Verbannung) in die dortigen Gebiete gewonnen.
Das große Strafgebiet um Nischni-Tagil erstreckte sich von Norden nach Süden in einer Länge von ca. 80km und von Westen nach Osten in einer Breite von rund 50-60km. Es war völlig von den anderen Gebieten durch hohe Wachtürme doppelt abgegrenzt (wie damals bei der DDR nach dem Kriege) Versehen mit Stacheldraht-Zonen, in denen sich Wachhunde aufhielten.

Wichtige Fabrikgelände innerhalb dieses Strafgebietes wurden nochmals extra mit zusätzlichen Wachtürmen umgeben und an den Fabrik ein- und Ausgängen streng kontrolliert.
Die russischen Strafgefangenen wurden zu Gruppen von 10-20 Mann unter strenger Bewachung von 4-8 bewaffneten Aufsehern täglich in diese Fabriken geführt. Neben dem Abbau der reichlichen Rohstoffvorkommen und Mineralien spielte der Aufbau der Rüstungsindustrie in diesem Gebiet eine große Rolle, vor allem seit die Sowjetunion und die USA 1946/1947 politisch aneinander gerieten.
Die Rüstungsfabriken in de Nachbarschaft der Hochöfen am Standrand von Nischni-Tagil stellten 1946/1947 noch täglich rund 15 moderne Panzer her, die dann zur Bevorratung in der Wildnis vor der Stadt abgestellt und eingemottet wurden.
Die deutschen Kriegsgefangenenlager in diesem Strafgebiet bestanden aus einem oder 2 Hauptlagern von je 3000 – 4000 Mann und den dazugehörigen kleineren Nebenlagern. Diese deutschen Kriegsgefangenen wurden zu Gruppen von 20 – 30 Mann regelmäßig für 8 Stunden unter Bewachung von einem bewaffneten Wachposten zur Arbeit geführt. (normale Arbeitszeit: von 8.00 Uhr – 17.00 Uhr) Sie waren in Baracken untergebracht, die bis zu halber Höhe in die Erde eingegraben waren, um so Schutz gegen die langandauernde winterliche Kälte zu bieten. Der Winter im Ural und Sibirien dauerte von Mitte Oktober bis Ende April. Im Januar und Februar gab es Kältehöhepunkte bis zu minus 55 Grad. Diese Kältehöhepunkte hatten ihre Ursache in den nördlichen Polarwinden, die eine manchmal kältedunstige Wetterlage erzeugten. Dann ging  die Sonne morgens – wie eine Fatamorgana – an drei Stellen auf. (Richtige Sonne in der  Mitte mit Spiegelung um 15 Grad je rechts und links davon).

Bei diesen Wetterlagen unter minus 55 Grad Kälte brauchten wir nicht mehr im Freien arbeiten und wurde in die schützenden Baracken zurückgeschickt.

Für den langen Winter waren wir in unseren Gefangenenlagern vom Russen mit dickwattierter Kleidung, mit Pelzmänteln und Pelzmütze sowie mit Filzstiefeln eingekleidet .
Bei den eisigen Winterstürmen bildeten sich bei den andauernden Außenarbeiten in unseren Gesichtern schnell Erfrierungen am Kinn, Wangen und Nase, erkennbar durch Bildung weißer Flecken. Da man diese Erfrierungen gefühlsmäßig selber kaum bemerkte, mussten wir Gefangenen uns gegenseitig kameradschaftlich ständig beobachten, und die sich bildenden weißen Flecken im Gesicht mit Schnee einreiben und zur Auflösung bringen.
In dem Strafgebiet von Nischni-Tagil hat uns Gefangenen im Winter besonders das Schneefreihalten der Eisenbahnstrecke zu schaffen gemacht. Da das Strafgebiet sich landwirtschaftlich mit eigenen Lebensmitteln nicht selbst versorgen konnte, mussten diese laufend von Moskau aus per Eisenbahn angeliefert werden. Für die oft meterhohe Schneelage wurden die Kriegsgefangenen oft täglich 8 Stunden lang zur Räumung eingesetzt.
Wir kamen als Kriegsgefangene am 21. Juni 1945 im Hauptlager in Nischni-Tagil an. Unser erster Arbeitseinsatz war an den Hochöfen und bestand im Verladen von Schrott, der für den Schmelzprozess am Fuße der Hochöfen gelagert war. Die gasgeschwängerte Luft am Fuße dieser Hochöfen, insbesondere aber in den Räumen, in denen wir mit schweren Vorhämmern gegossene Gegenstände von den noch haftengebliebenen Gussresten freischlagen mussten, hat uns gesundheitlich an der Lunge schwer zu schaffen gemacht. Gesundheitlich sehr gelitten haben wir dann auch im Winter 1945/46 in der sogenannten „Knochenmühle“. Das war ein Betrieb am Rande von Nischni-Tagil, in dem restliches Kriegsmaterial von russischen und deutschen Schweißern für nunmehr zivile Zwecke zusammengeschweißt wurden. Das mühsame Hereinschleppen der unter Schnee gelagerten tonnenschweren Panzerplatten in die Arbeitshallen durch die Gefangenen hat bei uns manchen körperlichen Dauerschaden hinterlassen und zu der Bezeichnung „Knochenmühle“ geführt.
In den Jahren 1946, 1947 bis Mai 1948 wurden wir Kriegsgefangenen zu den verschiedensten Tätigkeiten herangezogen, so im Steinbruch, in Sägewerken, im Wohnungsbau, im Straßenbau, mit Abbrucharbeiten, im Wald mit Roden von Bäumen zur Herstellung von kolchose ähnlichen Siedlungen. Ich selbst hatte 1946 die Möglichkeit in einem Fabrikbetrieb an alten deutschen Drehbänken im Dreischichtbetrieb, zunächst Granaten und später Zylinder für Flugzeugmotoren zu drehen und mir damit ein kleines monatliches Taschengeld zu verdienen zum Einkauf von guter Butter auf dem örtlichen schwarzen Markt.
Die Russen hatten nach Kriegsende ganze Fabrikbetriebe in der DDR abbrechen und in Russland als Reparationsleistungen wieder aufbauen lassen. Mit der Neumontage wurden auch wir Kriegsgefangenen im Strafgebiet von Nischni-Tagil beauftragt.

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Meine persönlichen Wintergeschichten

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Es war damals in Russland üblich, dass den einzelnen Arbeitern, bzw. Arbeitsgruppen für die Leistung bestimmte feste Normen pro Tag gesetzt wurden. Wer die Tagesnorm erfüllt hatte, konnte seine weitere Tätigkeit einschränken. (Arbeitssymbol: Hammer, Zange und Schraubenschlüssel)
In dem Gebiet von Nischni-Tagil waren für bestimmte Auftragsbereiche und Tätigkeitsgebiete einzelne Führungskräfte eingesetzt und verantwortlich. Wir konnten bei unserer Kriegsgefangenschafttätigkeit aber manchmal feststellen, dass diese Führungskräfte ihrer Verantwortung auf merkwürdige Weise sehr unzureichend nachkamen.

  1. Beispiel: In Nischni-Tagil gab es eine Eisenbahnstrecke, die die Hochöfen mit den Zulieferbetrieben in der Stadt verband. Auf Heiligabend (24.12.1945) war eine große Lokomotive in der Nähe unseres Gefangenenlagers entgleist und die hohe Eisenbahnböschung hinuntergestürzt und lag unten am Bahndamm. Damit dieses Bahnunglück nicht in der höheren Führung des Werkes bekannt werden sollte und der Bahnbetriebsleiter dafür nicht zur Verantwortung herangezogen werden wollte, wandte sich dieser an die Leitung des nahegelegenen Kriegsgefangenlagers, damit die Männer die Lokomotive mit Asche und Erde völlig eindeckten, bis sie nicht mehr zu sehen war. Statt nun im Lager Heiligabend zu feiern, wurde ich zu der großen Gruppe eingeteilt, die mit der Zudeckung der verunglückten Lokomotive beauftragt wurde.
  2. Beispiel: Nahe bei den Hochöfen war ein sehr großer Lagerplatz für fertiggestellte Eisen- und Stahlplatten. Gestapelt waren dort auch große Bestände an blankem Kupfermaterial. Zur Umgestaltung dieses Lagerplatzes für andere Zwecke wurden die dort lagernden großen Kupferbestände einfach mit Erdmaterial zugeschüttet und eingeebnet ohne Rücksicht auf die dadurch entstehenden Wertverluste. Eine solche Wirtschaftsweise erwies sich manchmal als verantwortungslos.

Diejenigen Russen und Russinnen, die während der deutschen Besatzungszeit von 1941-1945 in deutschen Rüstungsbetrieben dienstverpflichtet worden waren, kamen nach Kriegsende nicht in ihre Heimat zurück, sondern wurden in sibirischen Verbannungsgebieten in besonderen Gruppen zur Arbeit eingesetzt. Ich selbst hatte im Gebiet von Naschni-Tagil im Straßenbau Gelegenheit, mit Ihnen zusammen zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalte.
Im Gebiet von Nischni-Tagil stießen wir auch noch auf folgende Besonderheit: Stalin hatte während des Krieges die Bevölkerung des Wolgadeutschen Gebietes mit Gewalt aufgelöst. Die Männer wurden in das Gebiet von Wladiwostok in Ostasien verbannt. Die Frauen kamen in das Gebiet von Naschni-Tagil. Wir deutschen Kriegsgefangenen hatten hier Gelegenheit, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Die Lebensweise dieser Frauen in diesem Gebiet war sehr dürftig.
Unter uns deutschen Kriegsgefangenen im Gebiet von Nischni-Tagil befanden sich auch junge und alte Menschen, die in Deutschland vor Kriegsende noch zum Volkssturm eingezogen worden waren. Von ihnen schickte der Russe Anfang 1946 die jungen Leute in die Heimat zurück. Die alten Volkssturmleute jedoch mussten bleiben und sind zum Teil im Lager aus Altersschwäche oder Krankheit gestorben, vor allem, wenn diese nach der normalen Tagesschicht auch noch im Lager für eine Zusatzschicht eingesetzt wurden.
Um für die Dauer noch zusätzliche Arbeitskräfte für die Strafgebiete zu gewinnen, versuche der Russe auch aus den deutschen Kriegsgefangenen ebenfalls Strafgefangene für viele Jahre zu gewinnen. Die Verurteilungen lauteten häufig: „Vergehen am Bestand des russischen Volksvermögens“.
Beispiel: Wenn wir deutschen Kriegsgefangenen in der Landwirtschaft für die Frühjahrsbestellung mit Saatkartoffeln oder im Herbst mit der Kartoffelernte eingesetzt wurden, haben wir hungrigen Gefangenen versucht, heimlich rohe Kartoffeln zu essen. Diejenigen, die dabei erwischt wurden, wurden im Lager vor versammelter Mannschaft von einer Kommission wegen „Vergehen am russischen Volksvermögen“ zu langjähriger  Strafgefangenschaft in besonderen Straflagern verurteilt.
Diese von den Russen verurteilten deutschen Strafgefangenen gehörten später, als der Bundeskanzler Adenauer 1955 in Moskau war, zu den letzten  entlassenen deutschen Kriegsgefangenen. Entlassungskleidung war oft der „Blaumann“.
Die in Russland kämpfenden Wehrmachtssoldaten hatten oft kleine, dünne Taschenwörterbücher, die man zur Sprachverständigung benutzen konnte. Auf dem langen Transport  von Ostpreußen in das Gebiet von Naschni-Tagil habe ich fleißig davon Gebrauch gemacht, die russische Sprache zu erlernen. Ich war so allmählich in der Lage, russische Zeitungsartikel ins Deutsche zu übersetzen und diese abends nach Feierabend in den Baracken vorzulesen.
In unserem Lager stand als Kriegsbeute eine kleine deutsche Bibliothek mit politischer Literatur zur Verfügung. Wer Interesse an den Büchern hatte, konnte sich nach Feierabend damit  beschäftigen.
Im Lager entstand auch ein kleines Orchester und ein Männerchor, Ich selbst wurde Mitglied dieses Chores. Für unseren Gesang erhielten wir von der Lagerküche manchmal Zusatzverpflegung.
Für die ärztliche Versorgung und ärztliche Kontrolle  hatte der Russe bestimmte feste Regeln aufgestellt. Einmal im Monat wurden all Gefangenen vom weiblichen Ärztepersonal auf ihre  Arbeitsfähigkeit untersucht und in bestimmte Arbeitsklassen eingeteilt. Arbeitsfähigkeit 1 bis 3 und Klasse 4 (=Dystrophiker). Die Dystrophiker konnten einige Wochen ohne Arbeitspensum in den Baracken bleiben, bis sie sich wieder erholt hatten.
Ich selbst zählte zu Beginn meiner Gefangenschaft noch zur Arbeitsgruppe 1. Zum Ende meiner Gefangenschaft war ich jedoch bis zur Klasse 4 (Dystrophiker) herunter gekommen.
Der Hygiene im Gefangenenlager diente vor allem die monatliche Entlausung. Die Schlafbaracken waren stark  verwanzt, was sich vor allem nachts während des Schlafs bemerkbar machte. Bei der Schlafwärme ließen  sich die Wanzen von der Decke auf die zu 10 Mann belegten Schlafpritschen fallen.
Die medizinische Versorgung der Gefangenen war bis Anfang 1946 noch gut, da die USA die Medikamente ausreichend zur Verfügung stellte. Das ließ jedoch ab Mitte 1946 (wie auch die Lebensmittelversorgung) stark nach, da die USA und die Sowjetunion politisch in Streit gerieten.
Die Unterversorgung mit Medizin zeigte sich Mai 1947, als in unserem Lager eine Ruhrepidemie ausbrach, bei der viele Gefangene gestorben sind. Da die Medizin fehlte, erhielten die Ruhrerkrankten in der Quarantänezeit als Ersatz für die             fehlende Medizin von den russischen Ärzten drei Tage lang nichts zu essen und zu trinken. Wer sich nachts als Ruhrerkrankter heimlich zum Wasserkran schlich, verblutete innerlich innerhalb weniger Stunden. Ich selbst habe mich als Ruhrkranker streng an das Trinkverbot gehalten  und so die Krankheit überstanden.
In der Zeit meiner Dystrophie hatte ich ein besonderes Erlebnis: ich fand zufällig unter dem Kopfstück meiner hölzernen Liege eine Bibel (Altes und Neues Testament) in Kleinstformat von ca. 8cm Größe auf Dünnpapier. Ich hatte damals Zeit, ausgiebig darin zu lesen.


Die Russen haben uns in all den Gefangenenschaftsjahren immer wieder vergeblich versprochen, uns bald nach Hause zu schicken (Skoro domoi). Da aber die USA und die Sowjetunion politisch aneinander gerieten, wurde nichts daraus. Erst als sich 1948 die politische Lage entspannte, wurde aus der versprochenen Entlassung endlich eine Tatsche.
Da wir in einem Verbannungsstrafgebiet arbeiteten, konnten die Russen für uns in Nischni-Tagil umfangreichen Ersatz durch seine eigenen Strafgefangenen finden. Unser Kriegsgefangenenlager dort wurde daher Ende Mai 1948 geschlossen aufgelöst.

                         Holzwickede, 19. Februar 2010                      


jh JOSEF BEISLER